Archive for the 'Music' Category

Die Rübe

Saturday, June 6th, 2009

In ner Ecke, vom Garten, hat der Paule sein Beet
und da hat er sich dieses Jahr Rüben gesät.
Und da, wo sonst Bohnen die Stangen hochklettern,
wächst jetzt eine Rübe mit riesigen Blättern.

Paul staunt, und er sagt sich: Ei, wenn ich nur wüßt,
wie groß und wie schwer diese Rübe wohl ist.
Schon krempelt er eilig die Ärmel hoch,
packt die Rübe beim Schopf und zog und zog.

Doch die Rübe, die rührt sich kein bißchen vom Fleck,
Paul zieht, und Paul schwitzt, doch er kriegt sie nicht weg.
Da ruft der Paul seinen Freund, den Fritz,
und der kommt auch gleich um die Ecke geflitzt.

Hauruck zieht der Paul, und hauruck zieht der Fritz.
Alle Mann, nichts wie ran, ganz egal, ob man schwitzt.
Die Rübe ist dick, und die Rübe ist schwer,
wenn die dicke, schwere Rübe doch schon rausgezogen wär!

Jetzt ziehn sie zu zweit mit Hallo und Hauruck,
doch die Rübe bleibt drin, sie bewegt sich kein Stück.
Und Fritz, der läuft los, holt vom Nachbarn den Klaus,
zu dritt kommt die Rübe ganz sicher heraus.

Herrjeh, was ne Rübe, ja da staunt auch der Klaus.
Jetzt ziehn wir ganz fest, und dann kommt sie schon raus.
Doch die Rübe, die saß drin, und da sagte der Klaus:
Ich hol meine Schwester, die ist grad zu Haus.

Hauruck zieht der Paul ….

Jetzt ziehn sie zu viert, doch die Rübe bleibt drin.
Der Fritz meint schon traurig: ’s hat doch keinen Sinn.
Ganz plötzlich ruft Paul: hier, ich hab ne Idee,
wie wär’s, wenn wir mal zum Antonio gehn?

Doch da meint der Klaus: sowas hilft uns nicht weiter.
Das sind ja alles Kinder von so Gastarbeitern.
Mein Vater sagt immer, die verschwänden viel besser.
Und außerdem sind das Spaghettifresser!

Das ärgert den Paul, was der Klaus da so spricht.
Der Antonio ist kräftig, und dumm ist er nicht.
Und ausserdem, Klaus, hast Du eins wohl vergessen,
Du hast Dich an Spaghetti neulich fast überfressen.

Wir brauchen Antonio und auch seine Brüder.
Klaus’ Schwester versteht’s, und sie läuft schnell hinüber,
hat alle geholt, und gemeinsam gings ran,
alle Kinder zusammen, die packen jetzt an.

Hauruck zieht der Paul, …

Den Antonio zieht der Carlo mit Hallo und Hauruck,
und sieh da die dicke Rübe, die bewegt sich ein Stück.
Und jetzt nochmal Hauruck, und die Erde bricht auf,
die Rübe kommt raus und liegt groß oben drauf.

Die Kinder, die purzeln jetzt all durcheinander,
doch freut sich ein jeder nun über den andern.
Sie sehn, wenn man sowas gemeinsam anpackt,
wird die allerdickste Rübe aus der Erde geschafft.

Fredrik Vahle / Christiane Knauf (Schallplattenproduktionen „Die Rübe“, 1973)

Wozu sind Kriege da?

Monday, September 22nd, 2008

Keiner will sterben, das ist doch klar
wozu sind denn dann Kriege da?
Herr Präsident, du bist doch einer von diesen Herren
du mußt das doch wissen
kannst du mir das mal erklären?
Keine Mutter will ihre Kinder verlieren
und keine Frau ihren Mann.
also warum müssen Soldaten losmarschieren?
Um Menschen zu ermorden - mach mir das mal klar
wozu sind Kriege da?

Herr Präsident, ich bin jetzt zehn Jahre alt
und ich fürchte mich in diesem Atomraketenwald.
sag mir die Wahrheit, sag mir das jetzt
wofür wird mein Leben aufs Spiel gesetzt?
Und das Leben all der andern - sag mir mal warum
sie laden die Gewehre und bringen sich gegenseitig um
sie stehn sich gegenüber und könnten Freunde sein
doch bevor sie sich kennenlernen, schießen sie sich tot
Ich find das so bekloppt, warum muß das so sein?

Habt ihr alle Milliarden Menschen überall auf der Welt
gefragt, ob sie das so wollen
oder geht’s da auch um Geld?
Viel Geld für die wenigen Bonzen,
die Panzer und Raketen bauen
und dann Gold und Brillanten kaufen
für ihre eleganten Frauen
oder geht’s da nebenbei auch um so religiösen Zwist
daß man sich nicht einig wird
welcher Gott nun der wahre ist?

Oder was gibt’s da noch für Gründe
die ich genauso bescheuert find’
na ja, vielleicht kann ich’s noch nicht verstehen
wozu Kriege nötig sind
ich bin wohl noch zu klein
ich bin ja noch ein Kind

Musik/Text: Udo Lindenberg

Im wunderschönen Monat Mai

Tuesday, May 27th, 2008

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Knospen sprangen, Da ist in meinem Herzen
Die Liebe aufgegangen.

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Vögel sangen, Da hab’ ich ihr gestanden
Mein Sehnen und Verlangen.

Music by Robert Schumann, from his song cycle Dichterliebe, lyrics by Heinrich Heine.

Benny Lava

Tuesday, December 11th, 2007

Contemporary, indeed:

My loony bun is fine Benny Lava!
Minor bun engine made Benny Lava!
Anybody need this sign? Benny Lava!
You need a bun to bite Benny Lava.

Enjoy!

Sunday hard rock V

Saturday, July 7th, 2007

Ok, Sunday came early this weekend.

I’m enjoying a DVD of Revolutions in Music: Copland and the American Sound:

Keeping Score is the ground- breaking series by the San Francisco Symphony and Michael Tilson Thomas. It’s designed to bring classical music to people of all ages and musical back- grounds.

This mini-series, Revolutions In Music, focuses on the meaning of music, with episodes devoted to Beethoven, Stravinsky, and Copland, highlighting what made their music so revolutionary, and why it is still so powerful today.

More about Aaron Copland and his Fanfare for the Common Man:

Fanfare for the Common Man is one of the most recognizable pieces of 20th Century American classical music. One of composer Aaron Copland’s most popular works, the fanfare is a short piece scored for brass and percussion written in 1942 at the request of the conductor Eugene Goossens.

I had a chance to hear the San Francisco Symphony under Michael Tilson Thomas perform Mahler’s Seventh earlier this June (their live CD won two Grammy Awards last year). If you haven’t had a chance to see them in concert yet, take a look at their 2007-2008 season’s highlights. Some great music coming up.

Sunday Hard Rock IV

Sunday, May 13th, 2007

It’s Sunday…

Haydn Symphonies No. 85 La Reine, No. 86 and No. 87, performed by the Orchestra of the Age of Enlightenment under Sigiswald Kuijken.

Very nice. Try it.

Sunday hard rock III

Sunday, April 1st, 2007

I admit my feelings towards sopranos can be a bit ambivalent at times, but Anna Netrebko’s Russian Album is true ear candy.

Maybe it’s a Russian singing Russians (Tchaikovsky, Rachmaninov, Rimsky-Korsakov, Prokofiev, Glinka) in Russian that makes this a special recording.

Btw, San Francisco Symphony has some Tchaikovsky and Stravinsky next week. Anyone wanna go?

Quand On n’a Que l’Amour

Tuesday, March 27th, 2007

Quand on n’a que l’amour
A s’offrir en partage
Au jour du grand voyage
Qu’est notre grand amour

Quand on n’a que l’amour
Mon amour toi et moi
Pour qu’éclatent de joie
Chaque heure et chaque jour

Quand on n’a que l’amour
Pour vivre nos promesses
Sans nulle autre richesse
Que d’y croire toujours

Quand on n’a que l’amour
Pour meubler de merveilles
Et couvrir de soleil
La laideur des faubourgs

Quand on n’a que l’amour
Pour unique raison
Pour unique chanson
Et unique secours

Quand on n’a que l’amour
Pour habiller matin
Pauvres et malandrins
De manteaux de velours

Quand on n’a que l’amour
A offrir en prière
Pour les maux de la terre
En simple troubadour

Quand on n’a que l’amour
A offrir à ceux-lÃ
Dont l’unique combat
Est de chercher le jour

Quand on n’a que l’amour
Pour tracer un chemin
Et forcer le destin
A chaque carrefour

Quand on n’a que l’amour
Pour parler aux canons
Et rien qu’une chanson
Pour convaincre un tambour

Alors sans avoir rien
Que la force d’aimer
Nous aurons dans nos mains,
Amis le monde entier

Music and lyrics by Jacques Brel (from the 1957 album Quand On n’a Que l’Amour)

Train video poetry

Sunday, March 25th, 2007

If you like trains, check out this video (shot today). I must find out the whereabout of that motel.

If you’re not into trains, well, then this blog entry is probably of marginal value to you. So what.

Personally, I would even prefer sound over video (and an uncut version, too). And with that long a train, you’d get a 30 minute audio collage easy.

Ah, maybe a summer project…

Update: My next vacation destination. Will the wife buy it, though? Somehow, I doubt it.

Neue Deutsche Welle 2.0 (Da Da Da)

Sunday, February 4th, 2007

In case you’re roughly my age and from Germany (or for some odd reason ended up spending the ’80s there), you know what I mean: The Meebo Super Bowl XIL ad features one of Trio’s (the band) big hits.

I clearly remember when they would perform on the more traditional music shows on TV at the time (this was before the dawn of cable in Germany — all we had was three and a half friggin’ channels) and older folks would shake their heads (in what can best be described as a combination of both befuddlement and disgust) and go like: What’s that. That’s not music. He can’t even sing!

Imagine what you would have to do today to cause a scandal…